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Wer höchste Ansprüche an sein Fahrzeug stellt, sucht auch nach den schönsten Reisezielen. Wir führen Sie auf ausgewählten Routen in exklusive Hotels, Szenerestaurants und neue Museen. Kurz gesagt: an die „places to be“.

 

Das Start-up-Wunder von Estland

 

Estland ist in Rekordzeit zu einem der meistdigitalisierten Länder der Welt avanciert. Wir gingen mit dem Jaguar I-PACE* in der Hauptstadt Tallinn auf Tour, um herauszufinden, woran das liegt.

Blick über die Dächer des historischen Zentrums von Tallinn

Der I-PACE, der leise durch die Innenstadt von Tallinn rollt, passt gut hierher

Ein ruhiger Moment: der I-PACE vor der Skyline von Tallinn

* Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionen Jaguar I-PACE 294 kW, 400 PS (jeweils kombiniert): Stromverbrauch (kombiniert) ab 24,2-21,2 kWh/100km, CO2-Emissionen (kombiniert) 0 g/km

 

WAS EINEM SOFORT INS AUGE FÄLLT, wenn man zum ersten Mal den Flughafen von Tallinn betritt, ist eine kleine, der Rollbahn zugewandte Ecke, in der Virtual-Reality-Brillen von der Decke baumeln. Sie sehen aus wie Lianen, die von einer farbenprächtigen Baumkrone herabhängen. Die VR-Brillen, die das estnische Tourismusministerium installieren ließ, geben Besuchern, die zum ersten Mal in die Stadt kommen, einen Vorgeschmack auf einige der Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten des kleinen baltischen Landes. Setzten Sie eine der Brillen auf und reiten Sie auf dem Rücken eines kolossalen Einhorns durch die Altstadt von Tallinn oder genießen Sie es, in der Tallinner Philharmonie in der ersten Reihe zu sitzen, während Musiker Sie anlächeln und Ihnen zuwinken.

 

Wir sind nach Tallinn gekommen, um genau dieser Vision auf den Grund zu gehen. Mit dabei ist der vollelektrische I-PACE, das neue technische Meisterwerk von Jaguar. Der Luxus-SUV ist für die Straßen von morgen konzipiert und wird uns in den nächsten drei Tagen ein zuverlässiger Partner sein, wenn wir uns auf den Weg machen, um einige der Vordenker der Stadt zu treffen. Als wir durch die engen Kopfsteinpflastergassen der historischen Viertel von Tallinn rollen, bietet der I-PACE mit seinem leisen Surren, den vernetzten Funktionen und dem souveränen Fahrverhalten die ideale Kulisse für ein paar inspirierende Tage, geprägt von neuer Technologie, digitalem Unternehmertum und vor allem einer einzigartigen estnischen Vision, eine intelligentere, bessere Welt zu schaffen.


Andres Aavik, Geschäftsführer und Gründer von Flowit, einem Start-up, das sich mit fortschrittlicher künstlicher Intelligenz befasst

Ein Blick in die Büros von Flowit im Zentrum von Tallinn

Laut Aavik sind die Esten an Technologie im Alltag gewöhnt

Seit Estland 1991 die Unabhängigkeit erlangte, hat das Land einen bemerkenswerten Prozess der Digitalisierung durchlaufen. Es zählt mittlerweile zu den digital am weitesten entwickelten Ländern Europas, wenn nicht der ganzen Welt. Staatsbürger interagieren im Alltag digital mit den staatlichen Behörden, von der Steuererklärung bis hin zu Schulnoten. Sogar gewählt wird online, was Estland zu einem von gerade einmal 14 Ländern weltweit macht, die die Demokratie online bringen. Die Grundlage für Estlands außergewöhnlichen Wandel bilden die Konvergenz von Technologien, gezielte staatliche Investitionen und, wie wir gerade erfahren, eine einzigartige Einstellung, die das digitale Leben und Innovationen flächendeckend fördern.

 

„Was Estland anders macht, ist der Umstand, dass wir an Technologie gewöhnt sind“, sagt Andres Aavik, Geschäftsführer von Flowit, einem Start-up mit Sitz in Tallinn, das sich mit künstlicher Intelligenz befasst. „Wir haben mehr Vertrauen in die Technologie als andere. Sie ist schon im frühen Kindesalter Teil unseres Lebens. Deshalb haben wir keine Vorbehalte, wenn es beispielsweise um Datensicherheit und Onlinewahlen geht.“ Aaviks eigene Geschichte zeugt davon. Er schlug schon früh eine Laufbahn als Programmierer ein und seitdem ist sein Weg immer digital gewesen. Technologie hat das Leben des heute 33-Jährigen geprägt, vom Klassenzimmer bis in die Gegenwart. Heute arbeiten die Programmierer und Ingenieure von Flowit an Lösungen, die mithilfe künstlicher Intelligenz, neben zahllosen anderen Anwendungen, Logistikumsätze prognostizieren. „Warum gerade Estland?“, fragen wir Aavik bei einem Rundgang durch die Büros von Flowit. Das habe zum Teil historische Gründe, sagt er. „Nach der Erlangung der Unabhängigkeit musste sich unsere Nation neu erfinden. Wir sind ein kleines Land und wir mussten uns von unserer sowjetischen Vergangenheit distanzieren. Der technische Aufschwung Anfang der 90er-Jahre brachte die Lösung, die wir brauchten. Er ermöglichte uns vom ersten Tag an, als Teil dieses Prozesses Technologien zu erneuern und aufzugreifen.“


Maarika Truu, Leiterin von Startup Estonia

Workland ist ein von der estnischen Regierung betriebener Coworking Space, der jedem offen steht

Die Workland Büros beherbergten früher eine Bank und eine griechische Botschaft

Truu sieht in estnischen Start-ups ein enormes Potenzial für positive Veränderung

Heute richtet die estnische Regierung den Blick nicht mehr nach Osten. Stattdessen stehen massive Investitionen in eine boomende Start-up-Wirtschaft im Fokus. Staatliche Initiativen sollen das bestmögliche Umfeld für einen Sektor schaffen, der für die Wirtschaft des Landes eine zentrale Bedeutung erlangt hat. „Wir arbeiten eng mit Start-ups zusammen, um ihre Bedürfnisse besser zu verstehen“, sagt Maarika Truu von Startup Estonia, einer staatlich finanzierten Organisation, die ins Leben gerufen wurde, um „das estnische Start-up-Ökosystem aufzuladen“. Wir treffen sie bei Workland, einem von Startup Estonia betriebenen Coworking Space, der in einer ehemaligen Bank im Herzen Tallinns eingerichtet wurde. Der Raum ist offen, durch die großen Fenster dringt viel Licht herein und erhellt die Schreibtische, Kabinen und weichen Sessel, wo sich zahlreiche Mitarbeiter von Firmen und Existenzgründern einfinden, um zu arbeiten, abzuhängen und sich mit gleichgesinnten Innovatoren zu vernetzen. „Wir veranstalten Hackathons und stellen Kontakte zwischen der Regierung und Existenzgründern her, aber auch zwischen erfolgreichen Firmengründern und dem Gründernachwuchs. Unser Ziel ist es, die Plattformen zur Verfügung zu stellen, die Estland braucht, damit seine Start-up-Wirtschaft weiterwächst.“ Die estnische Regierung, sagt Truu, sei dabei nicht nur auf die wirtschaftlichen Vorteile aus. Die seien für ein Land mit gerade einmal 1,8 Millionen Einwohnern zwar enorm wichtig, doch im Kern bestehe auch der aufrichtige Wunsch, den Existenzgründern des Landes zu helfen, Estland als modernes, offenes und zukunftsorientiertes Land darzustellen. „Skype war die erste große Erfolgsgeschichte, die Estland hervorgebracht hat. Es brachte Leute in bis dato nie da gewesener Weise zusammen. Das können wir tun: Wir können Estland zu Ansehen verhelfen, aber auch den Erfolg und den positiven Wandel auf die Welt projizieren. Ich glaube, das ist eine große Sache.“


Wir kehren zum I-PACE zurück, rollen durch den letzten knirschenden Winterschnee und legen einen kurzen Stopp an einer der öffentlichen Ladestationen der Stadt ein. Während der I-PACE an der Steckdose lädt, nehmen wir uns ein wenig Zeit, um die Stadt von der Hafenseite aus zu erkunden. Wir genießen eine Tasse Tee und lassen den Blick über die geschäftige Innenstadt jenseits des Kanals schweifen, bevor wir zum Wagen zurückkehren. Erst gut 45 Minuten sind vergangen, doch wir haben die Batterie des I-PACE so weit aufgeladen, dass wir die Stadt durchqueren und zu Lift99, einem anderen Coworking Space für Tallinns Existenzgründer, fahren können, der von Gründerveteran und Business-Angel Ragnar Sass betrieben wird.

 

„Wir haben Lift99 eingerichtet, um dem Start-up-Ökosystem eine Plattform zur Verfügung zu stellen, auf der es wachsen kann“, so Sass. Mit fast 20 Jahren Erfahrung mit Starts-ups ist Sass in der estnischen Start-up-Szene eine bekannte Größe. Heute verbringt er seine Zeit damit, Lift99 zu betreiben, den Gründernachwuchs mit erfahreneren Gründern zusammenzubringen und in Unternehmen zu investieren, bei denen er Potenzial für positive Effekte erkennt. Ihm gehört auch Estlands allererster und bislang einziger Jaguar I-PACE.


Der Coworking Space Lift99 ist ein geschäftiger Ort, an dem estnische Existenzgründer zusammenkommen, arbeiten und sich vernetzen

Ragnar Sass, Geschäftsführer und Gründer von Lift99

Die Büros von Lift99 sind geräumig und einladend, perfekt für den Start-up-Lebensstil – und die Arbeit

Während wir über seinen eigenen Werdegang sprechen, der Mitte der 90er-Jahre mit Website-Entwicklung begann und in dessen Verlauf er zum Start-up-Guru avancierte, führt er uns durch die verspielten Büroräume von Lift99. Überall sehen wir bunt angemalte Whiteboards, es gibt außerdem eine Ecke, die für Tischtennis reserviert ist, eine offene Küche und einen Sitzungsraum mit Schaukeln statt Stühlen. „Ich glaube ganz fest an Werte“, antwortet Sass auf die Frage, was ihn antreibt und was das Erfolgsgeheimnis von Lift99 ist. „Ich glaube, dass Technologie das Potenzial hat, eine große positive Veränderung zu bewirken. Doch damit es dazu kommt, braucht man ein Umfeld, das diese Art von Innovation begünstigt. Das versuchen wir zu realisieren: Wir stellen einen Rahmen zur Verfügung, in dem Existenzgründer Unterstützung, ein Netzwerk und die nötige Inspiration finden.“

 

Wir fragen ihn, wie ihm sein Jaguar I-PACE gefällt. „Ich mag die Individualität, die Jaguar als Marke repräsentiert“, verrät uns Sass auf einer kurzen Spritztour in dem fabrikneuen Wagen. „Ich glaube, die Technologie steckt noch in den Kinderschuhen und ich bin gespannt, was die Zukunft bringt. Aber ich habe nichts dagegen, das Versuchskaninchen zu sein. Ich habe viele Nachforschungen angestellt, bevor meine Entscheidung fiel, und der I-PACE lag ganz vorne. Er ist nicht für jeden die richtige Wahl, doch das Luxuselement und das, was der Wagen in technologischer und ingenieurwissenschaftlicher Hinsicht verkörpert, haben mich überzeugt.“ 


Zurück in den warmen Büros von Lift99 treffen wir Jorma Jürisaar, einen 22-jährigen Existenzgründer, der bereits an seinem zweiten Start-up namens ChatCreate arbeitet. ChatCreate, das er zusammen mit einem Freund betreibt, nutzt künstliche Intelligenz und maschinelle Lerntechnologie, um Unternehmen personalisierte Chatbots für die Kundenbetreuung zu bieten. Individualität, sagt Jürisaar, sei eine wichtige Komponente und Motivation, wenn man auf diesem Gebiet arbeite. „Junge Estländer sehen das Potenzial, das Digitalisierung und Existenzgründung bieten“, sagt er. „Die ersten Schritte sind super einfach. Man kann in wenigen Minuten eine Firma gründen. Unsere Generation ist daran gewöhnt. Es ist für uns selbstverständlich, dass alles digitalisiert und leicht zugänglich ist. Das ist eine große Hilfe. Die Leute haben in der ersten Generation estnischer Gründer auch Rollenvorbilder, zu denen sie aufschauen können, und durch Orte wie Lift99 erhalten wir Zugang zu deren Wissen und Erfahrung. Schließlich, und das ist vielleicht das Wichtigste, gilt es heute in Estland als angesagt, Existenzgründer zu sein. Es ist Teil unserer nationalen Identität geworden. Viele junge Menschen haben das Gefühl, etwas verändern zu können, indem sie mit Ideen arbeiten, die cool und innovativ sind. Sie fühlen sich von Grund auf und bis auf Regierungsebene ermutigt und unterstützt. Das macht einen entscheidenden Unterschied.“

 

Zurück am Flughafen von Tallinn nehmen wir Abschied vom I-PACE und finden ein paar leere Sitze, wo wir relaxen, unsere Eindrücke Revue passieren lassen und an einer der unzähligen Ladestationen, die es überall gibt, unsere Handys ein paar Prozent aufladen können. Die VR-Brillen baumeln immer noch von der Decke und Touristen stoßen Oh- und Ah-Laute aus, während sie in die virtuelle Welt eintauchen, die direkt vor ihren Augen entsteht. Wie bei den meisten VR-Erfahrungen sind die gerenderten 360-Grad-Ansichten natürlich ein spielerisches Fantasieprodukt. Doch wie wir in den vergangenen Tagen gelernt haben, sind die Visionen, die hinter diesen Brillen stehen, in der Tat sehr real.

 

 

Text: David Barnwell // Fotografie: Evelyn Dragan

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