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Dem Alter zum Trotz

 

 

Der Jaguar XJ220 war seinerzeit das schnellste Serienauto der Welt. Der Journalist, der ihn damals als Erster testen durfte, kehrt 25 Jahre später für ein Wiedersehen zurück und stellt fest: Kein anderes Auto kann dem XJ220 das Wasser reichen.

1993 war der Jaguar XJ220 das schnellste Auto der Welt. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von fast 350 Kilometern pro Stunde schaffte er es in das Guinness-Buch der Rekorde

Andrew Frankel macht es sich in der kompakten Kabine des Jaguar XJ220 gemütlich, bevor er mit dem mächtigen Hypercar Gas gibt

Der Jaguar XJ220 prägte bereits damals den Begriff „Supersportwagen“

Ist es wirklich schon 25 Jahre her? Mir kommt es so vor, als wären erst ein paar Monate vergangen, seitdem ich den allerersten Jaguar XJ220 abholen und dann zwei Tage lang damit unterwegs sein durfte. Soweit ich weiß, war es die einzige vollumfängliche und datenbasierte Testfahrt, die jemals mit ihm durchgeführt wurde. Und das, obwohl der XJ220 im Jahr 1993 nicht nur das schnellste Auto der Welt, sondern auch um Längen schneller als die Konkurrenz war. Während der Porsche 959 und der Ferrari F40 gerade so an die 200-Meilen-Marke heranstießen und letzterer sie nur knapp überschritt, war der XJ220 das erste Auto, für das diese einst unvorstellbare Geschwindigkeit nur eine weitere Zahl auf dem Zifferblatt bedeutete. Sein Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde dokumentiert eine Höchstgeschwindigkeit von 217 Meilen pro Stunde. Nur wenigen ist klar, dass der Begriff „Supersportwagen“ schon damals geprägt wurde.

 

Nachdem der XJ220 im Jahr 1988 auf der British International Motor Show zunächst als Entwurf mit einem gewaltigen 6,2-Liter-V12-Motor und Allradantrieb vorgestellt wurde, musste ich mich noch fünf lange Jahre gedulden, bis ich ihn endlich Probe fahren durfte. Insgesamt sollten nur 350 Stück gebaut werden, sodass der Ansturm entsprechend groß war. Da es der Wirtschaft gut ging, fanden sich gleich viermal mehr Interessenten als geplante Fahrzeuge. Doch als der XJ220 endlich in Produktion gehen sollte, war die Konjunktur rückläufig. Etliche Käufer traten trotz Anzahlung vom Kaufvertrag zurück. Der Grund beziehungsweise Vorwand: Der Jaguar hatte doch nur einen V6-Biturbo-Rennmotor mit 3,5 Litern Hubraum und Hinterradantrieb. Das führte dazu, dass am Ende nur 277 Stück gebaut wurden, was den XJ220 heute zu einem unglaublich seltenen Auto macht – noch seltener als die beiden oben genannten Konkurrenten.


Paul Hegarty, Center Manager von Jaguar Classic Works ist der Meinung, dass das Modell immer noch unterschätzt wird 

Das Auto hat einen V6-Biturbo-Rennmotor mit 3,5 Litern Hubraum und Hinterradantrieb

Den XJ220 gibt es weltweit nur 277 Mal, was den Sportwagen heute unglaublich selten macht

Der Sieger von Le Mans

 

„Meiner Meinung nach wird das Modell immer noch unterschätzt“, sagt Paul Hegarty, Center Manager von Jaguar Classic Works, der den XJ220 einer neuen Generation von Autoliebhabern schmackhaft machen will. „Heute werden gut erhaltene Exemplare für mehr als eine halbe Million Pfund verkauft. Aber wenn man sich ansieht, was der XJ220 zu bieten hat, wie selten er ist und wie die Preislage bei der Konkurrenz ist, ist durchaus noch Luft nach oben.“ Es gibt kein anderes Serienmodell mit einer derart ausgefallenen Form, das gleichzeitig so leistungsstark ist. Es wurde nicht von einem anderen abgekupfert, sondern ist eine maßgeschneiderte Neuschöpfung, die mehr einem Düsenjet ähnelt als einem Fahrzeug, das man sich klassischerweise auf der Straße vorstellt. Außerdem stammt der XJ220 aus einem Haus, das zum damaligen Zeitpunkt bereits sieben Mal das größte Autorennen der Welt gewonnen hatte: das 24-Stunden-Rennen von Le Mans. Und auch der XJ220 – mit einem jungen David Coulthard am Steuer – ging 1993 als Sieger aus dem Rennen heraus, bevor er aus technischen Gründen doch disqualifiziert wurde.

 

Zugegeben, der XJ220 ist kein praktisches Auto: wenig Platz im Kofferraum, die Türen lassen sich nicht weit genug öffnen und wenn man über 1,80 Meter groß ist, wird es innen recht kuschelig. Und trotzdem bleibt seine Anziehungskraft ungebrochen. Ein für sich allein geparkter XJ220 ist ein außergewöhnlicher Anblick, den man ausgiebig und aus zahlreichen Winkeln und Entfernungen genießen will. Der Doppelturbomotor heult wütend mit einem herrlich hässlichen Unterton, an den ich mich bis ans Ende meiner Tage erinnern werde. Es mag zwar nicht der klangvolle Sound eines V-12-Motors sein, den sich manch einer erhofft hat, aber es ist ein echter Rennmotor mit Charakter. Darüber hinaus ist alles mechanisch: die Kupplung, die Gänge, die Lenkung, die allesamt mit einem gewissen Kraftaufwand bedient werden müssen. Aber es leuchtet ein, dass man in einem Wagen wie dem XJ220 ein bisschen „arbeiten“ muss. Und auch die Tatsache, dass es kein ABS, keine Traktionskontrolle oder ein vergleichbares Sicherheitssystem gibt, scheint richtig zu sein. Im XJ220 fahren ein Mensch und eine unglaublich schnelle Maschine gegen den Rest der Welt.


Alles an dem Wagen ist mechanisch: die Kupplung, die Gänge, die Lenkung

Auch nach 25 Jahren beschleunigt der XJ220 noch mit unglaublicher Geschwindigkeit. Die Nadel bewegt sich so schnell nach oben, dass man mit dem Lesen der Zahlen kaum nachkommt

Classic Works kümmert sich um alles: vom einfachsten Service bis hin zur Wiederinbetriebnahme eines Autos, das jahrelang nicht mehr im Einsatz war

Neue Reifen für den Jaguar XJ220

 

Auch heute noch schnellt die Temponadel beim Beschleunigen rasant in die Höhe. Die Geschwindigkeit steigt sogar schneller an als man gucken kann. Obwohl ich es nicht muss, pendle ich sie bei 140 Meilen pro Stunde ein. Bei einem 25 Jahre alten Sportwagen, der über eine halbe Million Pfund wert ist, bin ich lieber vorsichtig. Viel mehr interessiert mich, wie gut die riesigen, brandneuen Pirelli-Reifen in der Kurve liegen. Übrigens: Wenn beim Abschalten des Motors immer noch ein Geräusch zu hören ist, haben Sie alles richtig gemacht. Denn dann stabilisiert sich langsam Ihre Herzfrequenz und Ihre Atmung normalisiert sich wieder. Genau so soll es sein.

 

„Wir haben den Handel mit XJ220-Modellen in den letzten Jahren verdoppelt“, sagt Hegarty, „aber ich glaube, dass noch mehr drin ist. Im Vordergrund steht zwar der An- und Verkauf von Autos, aber wir kümmern uns auch um sie. Wir können alles, von der einfachsten Wartung bis zur Wiederinbetriebnahme eines Fahrzeugs, das seit Jahren nicht mehr gelaufen ist.“ Was beim Jaguar XJ220 nicht selten der Fall ist, da die originalen Bridgestone-Reifen schon seit Jahren nicht mehr erhältlich sind. „Ich kenne einen Kunden, der ein Auto nur wegen seiner Reifen gekauft hat“, berichtet Chris Madden von Jaguar Classic Works, der bereits seit 23 Jahren XJ220er wartet und repariert. „Aber jetzt stellt Pirelli neue, maßgeschneiderte Reifen her, sodass bereits stillgelegte XJ220er wieder in Betrieb genommen werden können.“


Erfolgreiches Geschäft: Der Handel mit Jaguar XJ220 Modellen hat sich in den letzten Jahren verdoppelt

Gut erhaltene Exemplare der Jaguar XJ220-Serie werden heute für mehr als 600.000 Euro verkauft

Es gibt kein anderes Serienmodell mit einer derart ausgefallenen Form, das gleichzeitig so leistungsstark ist. Der XJ220 gleicht mehr einem Düsenjet als einem klassischen Fahrzeug

Wartung und Unterhalt sind selbstverständlich nicht billig, aber auch nicht so teuer, dass man dafür eine Bank ausrauben muss. Hegarty und Madden sind sich einig: Die am wenigsten genutzten Autos sind immer die teuersten. Ist der XJ220 regelmäßig auf der Straße, kostet der jährliche Autoservice rund 2.000 Pfund. Eine umfangreiche Wartung mit Motorausbau, Austausch der Kupplung und Nockenriemen kostet circa 15.000 Pfund, ist aber nur alle zwei Jahre nötig. Alle sechs Jahre sollte der Treibstofftank erneuert werden, da es sich um einen verderblichen Beutel handelt, der zusammengedrückt und aus einem Loch in der hinteren Trennwand herausgezogen werden muss. Aber selbst dieser Wechsel, inklusive aller vorherigen Leistungen, kostet nicht mehr als 25.000 Pfund und erhöht gleichzeitig den Wert des Autos, wie Hegarty betont.

 

Unabhängig von Aufwand und Kosten war es mir allen voran eine Freude, nicht nur mit einem Auto vereint zu sein, das mir einst so viel bedeutete, sondern auch festzustellen, dass der XJ220 trotz der verstrichenen 25 Jahre so beeindruckend und fesselnd ist wie eh und je.

 

 

Text: Andrew Frankel // Fotografie: John Wycherley

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