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Ideen von morgen

Big-Data-Kunst – kreativ mit großen Datenmengen

 

Kein Zweifel, wir durchleben gerade eine Datenrevolution. Die Visualisierung komplexer Daten hat sich zu einer Quelle künstlerischer Inspiration entwickelt.

Banz & Bowinkel, Substance, Ausstellungsansicht

Wolfgang Lieser ist Leiter der Galerie Digital Art Museum [DAM] in Berlin, die er 2003 eröffnete.

Banz & Bowinkel, Substance, Ausstellungsansicht

Auch wenn der Begriff „Big Data“ mittlerweile etwas abgenutzt ist, steht außer Frage, dass wir in einem Zeitalter der Datenrevolution leben, einer Zeit nämlich, in der jeder von uns einen neuen digitalen Fußabdruck hinterlässt, der sich nicht verwischen lässt. Mit dem Smartphone, das wir immer dabei haben, und unserem unersättlichen Konsum sozialer Medien produzieren wir unendliche Datenmengen, die jede unserer Bewegungen buchstäblich kartieren. Während im Rahmen des Hypes um Big Data allerdings meist thematisiert wird, wie Großkonzerne unsere per Klick geäußerten Vorlieben oder Abneigungen nutzen, um unsere Konsumvorlieben zu verwerten, nähern sich Künstler digitalen Masseninformationen auch auf kreativen Wegen, um sie zu deuten und zu kontextualisieren – manchmal in der Hoffnung, so unser Verständnis der Welt und unseren Platz darin zu verändern.

Ein Pionier der ‚Datenkunst‘-Bewegung ist der Internetkünstler Jonathan Harris. Er ist Mitbegründer der Webseite ‚We Feel Fine‘, die täglich aus bis zu 20 000 Blogeinträgen bzw. Social-Media-Posts menschliche Emotionen ausliest. Herzstück der Arbeit ist eine als Sternengalaxie dargestellte grafische ‚Datenvisualisierung‘. Einzeln angeklickt, offenbaren die Sterne einen Satz, der „I feel“ oder „I am feeling“ enthält. Dieser digitale Plan menschlichen Empfindens, der seit 2005 stetig wächst, gewinnt seine eigentümliche Kraft aus großen Datenmengen.

Andere Künstler experimentieren mit Datensätzen eher alltäglicher Informationen. Die in Boston lebende Datenkünstlerin Nathalie Miebach ist berühmt für ihre Arbeiten mit Wetterdaten heftiger Stürme, denen sie durch künstlerische Ausdrucksmedien – von Skulpturen bis Partituren – eine Form gibt, welche so wiederum die Kräfte der Natur und der Zeit widerspiegeln. „Wetter ist für mich äußerst faszinierend, ein Mix aus Systemen, der für uns an sich unsichtbar ist. Deshalb nutze ich die Bildhauerei und die Musik, um sie nicht nur sichtbar, sondern auch greifbar und hörbar zu machen“, so Miebach in ihrem TED-Talk von 2016.


Banz & Bowinkel, Substance, Ausstellungsansicht

Die Visualisierung komplexer Daten hat sich zu einer fruchtbaren Quelle künstlerischer Inspiration entwickelt. Fernanda Viégas und Martin Wattenberg arbeiten inzwischen mit der Big Picture Group von Google zusammen, die aus Daten originelle und interaktive Grafiken erstellt. Die beiden Künstler haben webbasierte Kunstwerke, Drucke und Videos gestaltet, die die „digitalen Spuren“ erforschen, in denen „in Unmengen von Informationen Wahrheit verborgen ist“. Eine solche Arbeit ist die „Wind Map“ von 2012. Diese Echtzeit-Onlinekarte bezieht stündlich generierte Daten zu den Windbedingungen. Damit werden auf einer Karte von Amerika die aktuellen Windströme visuell dargestellt. Die Arbeit, die einem Gemälde aus der Renaissance ähnelt, erhebt bloße langweilige Zahlen zu großartiger Kunst.

„Als Kunstwerk, das die Wirklichkeit widerspiegelt, ändert sich seine emotionale Bedeutung von Tag zu Tag“, so Wattenberg über die „Wind Map“ auf seiner Webseite. „An ruhigen Tagen kann es wie eine beruhigende Meditation auf die Umgebung wirken, doch während eines Hurrikans kann es bedrohlich und beängstigend werden.“


Aram Bartholl - Hurt me plenty

„Daten können persönlich sein und sehr kulturell“, erklärte Viégas 2016 einem Publikum an der University of California. Aus diesem Grund werden ihre Datenkunstwerke weltweit ausgestellt und gehören zur ständigen Sammlung des Museum of Modern Art in New York.

Gerade jetzt wird den Big-Data-Künstlern immer mehr Beachtung geschenkt. Dabei entstammen sie einer längeren Tradition digitaler Kunst, die im Berliner Digital Art Museum und der zugehörigen Galerie eine Heimat gefunden hat. Das Museum wurde 2000 von Wolfgang Lieser gegründet und verfügt über ein Online-Archiv mit Digitalkunst, die bis ins Jahr 1956 zurückreicht.

„Die ganze Szene erhält mehr Aufmerksamkeit und das Interesse wächst“, sagt Lieser über eine Kunstbewegung, die sich der Möglichkeiten digitaler Medien und Informationen bedient, von denen heute ein Großteil aus den unendlichen Speichern online verfügbarer persönlicher Daten geschöpft wird.

In diesem Sinne widmet Lieser eine bevorstehende Ausstellung der „Selfie-Kultur“ und der kontinuierlichen Erschaffung eines Online-Narrativs des Selbst.

Andere Künstler versuchen, Benutzern die Kontrolle über ihren digitalen Fußabdruck zu geben. Die Amerikanerin Laurie Frick entwickelte 2014 die kostenlose App FRICKbits. Diese ermöglicht Benutzern, durch das Umwandeln von Self-Tracking-Daten in farbenfrohe abstrakte Kunstmuster „das ultimative Daten-Selfie zu erstellen“. Ihr eigener Algorithmus ist eine Antwort auf die Angst vor der Verwertung persönlicher Daten durch jeden, von Marketingleuten bis hin zu Geheimdiensten. Hier gehören die Daten, und die Kunst, dem Benutzer, der sie so verbreiten kann, wie er möchte. „Das Leben formt wunderschöne Muster“, schreibt Frick auf der Webseite der App. „Es gehört dir.“

 

 

Text: Melisa Gray-Ward // Fotografie: ea bertrams


Aram Bartholl - Hurt me plenty

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DAM Gallery, Eelco Brand - ELECTROPIA

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